News


Neuigkeiten rund um die Immobilienfinanzierung



Diese Versicherungen brauchen Immobilienbesitzer wirklich.

 

(21.9.2017) Wetterextreme wie Hagel oder Starkregen können schwere Schäden an Häusern und Wohnungen hinterlassen. Immobilienbesitzer fürchten aber auch Einbruch und Diebstahl. Und was, wenn der Kredit nicht mehr finanziert werden kann?

Welche Versicherungen für Immobilienbesitzer wichtig sind, hat der Baufinanzierungsspezialist Dr. Klein zusammengestellt:


1.    Schutz bei Erwerbsunfähigkeit, Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit  

Vor allem Immobilienbesitzer, die ihr Eigentum gerade erst erworben haben, zahlen den Kredit meist über einen langen Zeitraum ab. Fällt der Hauptverdiener durch Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit oder Krankheit plötzlich aus und die Familie kann den Kredit nicht mehr tilgen, droht der finanzielle Ruin. Um diesem Szenario vorzubeugen, ist ein entsprechender Schutz elementar. Hierzu zählt allen voran der Todesfallschutz, aber auch eine Absicherung gegen Arbeitslosigkeit, Erwerbsunfähigkeit, Krankheit oder Unfall. Was im Einzelfall notwendig und sinnvoll ist, kann ein Versicherungsexperte prüfen.

 

2.     Haftpflichtversicherung

Die private Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen für Immobilienbesitzer. Denn: Sie haften für alle Schäden, die ihr Eigentum verursacht. Passiert auf dem eigenen Grundstück ein Unfall oder wird ein Sachgegenstand beschädigt, dann sind Besitzer gesetzlich dazu verpflichtet, für den entstandenen Schaden in nahezu unbegrenzter Höhe aufzukommen. Der Klassiker: Ein Passant rutscht auf einem schneebedeckten Bürgersteig aus und verletzt sich. „Bei selbst genutzten Immobilien ist die private Haftpflichtversicherung ausreichend. Sie kommt für etwaige Schäden auf. Nur Eigentümer von vermieteten Immobilien benötigen zusätzlich eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung“, erklärt Arno Kahl, Leiter des Zentralen Versicherungsservices bei Dr. Klein.

 

3.     Wohngebäudeversicherung

Unverzichtbar ist auch die Wohngebäudeversicherung. Für alle, die ihre Immobilie mit einem Darlehen finanziert haben, ist der Nachweis einer entsprechenden Versicherung ohnehin Pflicht. Der Grund: Ohne sie vergibt die Bank keinen Kredit. Die Police umfasst sowohl das Grundstück selbst als auch das Gebäude inklusive aller Leitungen und Anlagen. Für Nebengebäude wie Garage oder Gartenlaube erheben einige Versicherungsgesellschaften allerdings zusätzliche Beiträge. „Eine gute Wohngebäudeversicherung deckt so viele Schäden wie möglich ab. Ein Muss sind Feuer und Blitzschlag, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Darüber hinaus ist es sinnvoll, Beschädigungen am Gebäude durch Einbruch oder Vandalismus in den Versicherungsschutz einzuschließen“, fasst Arno Kahl zusammen.

 

4.    Elementarversicherung

Zieht eine Schlammlawine durch das Haus oder zerstört ein Erdrutsch ganze Teile des Gebäudes, kommt auch die beste Wohngebäudeversicherung nicht für die Kosten auf. Solche Naturkatastrophen deckt nur eine sogenannte Elementarschäden-Versicherung ab. Vor allem Überschwemmungen, Starkregen und Hochwasser treten in letzter Zeit immer häufiger auf und Eigentümer haben ein zunehmendes Interesse, sich dagegen abzusichern. Gerade für Menschen, die in bekannten Überschwemmungsgebieten leben und den Schutz am dringendsten brauchen, wird es jedoch immer schwieriger, eine entsprechende Police zu finden. Wer schon einmal Wasser in seinem Keller hatte, wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht als Versicherungskunde angenommen – und wenn doch, dann meist nur zu hohen Beiträgen. Arno Kahl rät daher: „Auch wer noch nicht im Risikogebiet wohnt, sollte rechtzeitig eine Elementarversicherung abschließen. Die Hochwasserkatastrophen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass immer wieder Orte betroffen sind, die zuvor eigentlich gar nicht als hochwassergefährdet galten.“

 

5.    Hausratversicherung

Oft steckt – auch wenn man dies auf den ersten Blick gar nicht vermuten würde – ein Großteil des Vermögens im Haushalt. Und der nimmt manchmal schneller Schaden als seinem Besitzer lieb ist: Der Adventskranz setzt das ganze Wohnzimmer in Brand, nach einem Rohrbruch steht die Küche unter Wasser oder ein Blitzschlag beschädigt teure elektrische Geräte. Bei der Frage, welcher Schutz für die individuelle Situation richtig ist, macht es einem der Tarifdschungel allerdings nicht leicht. Viele Klauseln, Ausnahmen und Kriterien erschweren es einzuschätzen, ob der bereits bestehende Versicherungsschutz ausreicht oder vielleicht sogar zu hoch ist.

Quelle: procontra-online.de


10 Gründe für den Immobilienkauf

Deshalb kaufen Deutsche Wohnungen und Häuser

 

(4.8.2017) Von Jahr zu Jahr steigt in Deutschland die Nachfrage nach Wohneigentum. Dabei spielen nicht nur finanzielle Faktoren eine Rolle, sondern auch Werte wie Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Wohnen ist eben auch ein Gefühl.


Immer mehr Deutsche erfüllen sich ihren Traum von den eigenen vier Wänden: Die Nachfrage nach Kauf-Immobilien steigt von Jahr zu Jahr. In Großstädten mit knappem Wohnraum müssen Interessenten besonders schnell sein. Während sich in München eine inserierte Eigentumswohnung nach durchschnitt-lich 17 Tagen verkauft, bleiben in Berlin gerade einmal sieben Tage Zeit für die Kaufentscheidung. Entsprechend der hohen Nachfrage steigt auch das Angebot: Im Jahr 2014 wurden 30.500 mehr Wohnungen gebaut als im Vorjahr.

 

Gewünschte Wohnlage: Großstadt

Beim Blick auf die Ergebnisse einer Umfrage unter männlichen und weiblichen Kauf-Interessenten verwundert es kaum, dass es in Deutschlands Großstädten eng wird: Von 1.926 Befragten gaben rund 39 Prozent an, eine Immobilie in der Stadt zu suchen. Beinahe die Hälfte der Teilnehmer wünscht sich ein Zuhause im Speckgürtel einer Großstadt. Nur knapp elf Prozent träumen vom Leben auf dem Land in der Nähe einer Stadt.

 

Wohnen ist ein Gefühl

Der Großteil der Suchenden möchte selbst in dem neuen Zuhause leben. Von 2.161 Interessenten gaben bei einer weiteren Umfrage rund 79 Prozent an, eine Immobilie zur Eigennutzung und nicht, wie die restlichen Befragten, als Kapitalanlage zu suchen. Klar, dass neben den finanziellen folglich auch emotionale Beweggründe mit auf den Kauf einwirken. Wohnen ist eben auch ein Gefühl. Zum Beispiel Sicherheit in Form einer zuverlässigen Altersvorsorge oder Unabhängigkeit vom Vermieter. Persönliche Entfaltung und Selbstbestimmung sind ebenfalls nicht zu unterschätzende Faktoren beim Wohnungs- oder Hauskauf.

 

Die 10 wichtigsten Gründe für den Immobilienkauf

Platz 1: Immobilie als Altersvorsorge

Platz 2: Die Möglichkeit, das neue Zuhause selbst zu gestalten

Platz 3: Zinsen sind günstig

Platz 4: Ein langfristiges Zuhause für die Familie schaffen

Platz 5: Das gute Gefühl, ein Dach über dem Kopf zu haben

Platz 6: Einen vererbbaren Wert schaffen

Platz 7: Unabhängigkeit vom Vermieter

Platz 8: Immobilien sind krisensicher

Platz 9: Man muss weniger Rücksicht auf die Nachbarn nehmen

Platz 10: Familiengründung

 

Bauträgerimmobilien als lohnende Investition

Um Kosten und Zeit zu sparen, entscheiden sich viele Immobilien-Käufer für den Kauf vom Bauträger. Dieser setzt ein von ihm geplantes Bauvorhaben um. Der Käufer verpflichtet sich durch den Bauträgervertrag, das Vorhaben mitzutragen, wird aber erst nach Fertigstellung der Immobilie zum Eigentümer. Die Betreuung des Baus ist damit einem Fachmann überlassen, der schnell und kostengünstig arbeiten kann.

 

Der Immobilienkauf vom Bauträger

Um die Seriosität eines Bauträgers bewerten zu können, sollten sich Käufer frühzeitig über andere Projekte des Unternehmens informieren. Hier kann auch die Rücksprache mit früheren Käufern lohnen. Unabhängige Meinungen sind wertvoll und können die Entscheidung maßgeblich beeinflussen. Wer in Verhandlungen mit einem Bauträger steht, sollte sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen. Die Entscheidung für ein Eigenheim ist für die meisten Käufer die größte Investition ihres Lebens.  

 

Quelle: www.immobilienscout24.de


Ein Drittel des Budgets für Wohnen

 

(14.3.2017) Ein Drittel der Konsumausgaben der privaten Haushalte geht durchschnittlich für fürs Wohnen drauf. 859 € pro Monat flossen in 2015 in Wohnen, Energie und Instandhaltung.


Deutsche Privathaushalte haben 2015 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 36 Prozent ihres sogenannten Konsumbudgets für Wohnkosten ausgegeben. Der Anteil entspreche durchschnittlich 859 Euro im Monat und falle für Wohnungs-, Energie- und Instandhaltungskosten an, teilte das Bundesamt mit. "Damit waren die Ausgaben für das Wohnen weiterhin der Bereich mit den höchsten Konsumausgaben", hieß es. Insgesamt bezifferten sich die monatlichen Konsumausgaben deutscher Privathaushalte demnach auf 2.391 Euro im Monat.

 

Der Wert ist über die vergangenen Jahre relativ konstant geblieben. So mussten etwa 2005 gut 33 Prozent für das Wohnen aufgewendet werden.

 

Mit steigender Haushaltsgröße nimmt der Anteil der Kosten für die Wohnung am Konsumbudget ab. Einpersonenhaushalte gaben demnach 41 Prozent beziehungsweise 628 Euro für das Wohnen aus. In Zweipersonenhaushalten lag dieser Anteil bei 35 Prozent (961 Euro), bei vier Personen bei 33 Prozent (1.183 Euro). In Haushalten mit mehr als vier Personen waren es nur noch 31 Prozent (1.256 Euro).

 

Auf die Ausgaben für das Wohnen folgen die Kosten für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren. Insgesamt macht die Verpflegung den Statistiken zufolge 14 Prozent des Konsumbudgets aus. An dritter Stelle folgen Kosten für Verkehr und Mobilität mit 13 Prozent. Danach kommen mit knapp 11 Prozent die Kosten für Freizeit, Unterhaltung und Kultur. Die restlichen rund 27 Prozent entfielen auf die Ausgaben für Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen, Innenausstattung, Bekleidung, Gesundheit, Post und Telekommunikation, Bildung sowie andere Waren und Dienstleistungen. 

 

Quelle: www.zeit-online.de


38 Prozent der Anleger wünschen „Betongold“

 

(16.1.2017) Wer einen größeren Geldbetrag zur Verfügung hätte, würde eine Immobilie kaufen. Auch Fondsanteile sind einigermaßen beliebt. Aber das Sparbuch ist nicht totzukriegen.

(Investmentfonds Top News von Stefan Terliesner)


Welche Produkte stehen auf der Wunschliste für 2017? Das fragten die Meinungsforscher der GfK im Auftrag des Bankenverbandes einen repräsentativen Anteil der Wohnbevölkerung in Deutschland. Die Antwort: Immobilien, Immobilien, Immobilien! Für 38 % der Anleger wäre „Betongold“ die erste Wahl, wenn sie einen größeren Geldbetrag für eine Investition zur Verfügung hätten. Aber auch die Anziehungskraft des echten Goldes (22 %) und von festverzinslichen Wertpapieren (18 %) ist gestiegen. Fondsanteile (26 %), Sparkonto/-plan, Tagesgeld und Aktien (jeweils 23 %) und Festgeld (20 %) werden ebenfalls häufig genannt (Mehrfachnennungen möglich).

 

Eine weitere Frage: Werden die Anleger mutiger? „Die klare Antwort lautet: nein, die Risikoaversion der Deutschen bei der Geldanlage ist nur leicht gesunken“, heißt es in der Pressemitteilung des Bankenverbandes. Demnach wollen nach wie vor neun von zehn Befragte lieber kein höheres Anlagerisiko eingehen, um ihre Renditechancen zu verbessern. „Dies ist keine gute Nachricht, denn eine langfristige Vermögensplanung kommt in der weiterhin anhaltenden Niedrig(st)zinsphase ohne Anlageformen mit höheren Renditechancen nicht aus“, meint der Bankenverband. Zwar gelte es, Chancen und Risiken immer im Einzelfall abzuwägen. Um das Wohlstandsniveau auch im Alter halten zu können, sei bei der Anlagestrategie aber zu einer ausgewogenen Risikomischung zu raten.

 

Welche Anlageprodukte waren 2016 beliebt?

Während 2015 noch 31 % der Befragten das Sparkonto als bevorzugtes Anlageprodukt nannten, sind es aktuell nur 22 %. Damit liegt das Sparkonto gleichauf mit dem Tagesgeld. Fondsanteile (20 %), Immobilien (17 %), Aktien (16 %), Gold (6 %) und andere Edelmetalle (2 %) sind in der Gunst der Anleger mehr oder weniger konstant geblieben. An Beliebtheit abgenommen haben auch Festgeld (von 18 % auf 11 %) und festverzinsliche Wertpapiere (von 9 % auf 6 %).

 

Quelle: www.procontra-online.de


Wohneigentum wird immer teurer

 

(20.10.2016) Der Preisdruck in den Metropolen nimmt zu. Dennoch sind zumindest Einfamilien-häuser so erschwinglich wie noch nie. Gerade in den großen Städten sind die Preise für Wohneigentum gestiegen.


Die Preise für Wohneigentum sind weiter gestiegen. Im Deutschland-Mittel sind in diesem Jahr die Preise für Eigentumswohnungen im Bestand mit mittlerem Wohnwert bisher um gut 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen. 2015 lag die Preissteigerung in diesem Segment bei knapp 5 Prozent. Damit setzt sich der 2010 begonnene Preisanstieg fort. Insbesondere in den Großstädten steigen die Preise kräftig. Das sind die Ergebnisse des IVD-Preisspiegels Wohneigentum, welcher die Entwicklung der Wohneigentumsmärkte in rund 370 Städten der Bundesrepublik erfasst.

Jürgen Michael Schick, Präsident des IVD, kommentiert die Ergebnisse wie folgt: „Ein wichtiger Grund dafür ist die Wohnraumknappheit. Immer mehr Menschen zieht es in die Metropolen. Trotz allgemein gestiegener Bauaktivitäten gibt es eine ausgeprägte Unterversorgung im Angebot – bei immer größer werdender Nachfrage.“ Die Politik habe spät auf die sich andeutende Wohnraumknappheit reagiert. „Die Folgen dieses verschleppten Wohnungsbaus spiegele sich in den gestiegenen Preisen wieder“, so Schick. Eine starke Nachfrage nach Immobilien gebe es auch wegen der Niedrigzinspolitik der EZB.

Quelle: Procontra-online.de


Generation Y träumt von den eigenen 4 Wänden

 

(4.8.2016) 28 Prozent der 25-35 -Jährigen will in den nächsten 12 Monaten ein Haus bauen oder kaufen. Worauf es Ihnen dabei ankommt, zeigt eine neue Studie.


Schöner wohnen: Diesen Traum hegen viele Menschen zwischen 25 und 35 Jahren. Viele wollen es aber nicht bei dem Traum belassen, sondern diesen Wirklichkeit werden lassen. So plant rund ein Viertel der sogenannten Generation Y den Bau eines eigenen Hauses bzw. den Kauf der eigenen Wohnung. Dies ergibt die Studie „Wohneigentum und Baufinanzierung“ des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag der PSD Bank Nord.

 

Ein wesentlicher Grund für die Kauf- bzw. Baubereitschaft der 25- bis 35-Jährigen ist die Zuversicht innerhalb dieser Altersgruppe, den Kauf finanziell auch bewältigen zu können. Gleich 64 Prozent sind sich sicher, eine Immobilie auch finanzieren zu können – das sind mehr als in jeder anderen befragten Zielgruppe.

 

„Die Vertreter der Generation Y schätzen ihre berufliche Entwicklung und die damit einher gehenden finanziellen Perspektiven positiv ein. Das schafft innere Sicherheit und eine gute Planungsgrundlage für eine Eigenheimfinanzierung", sagt Dieter Jurgeit, Vorsitzender der PSD Bank. Insbesondere das günstige Zinsumfeld derzeit verleite viele dazu, statt zu mieten lieber gleich eine Immobilie zu kaufen.

 

Dabei begreift der Großteil der jungen Generation den Hauskauf auch als Geldanlage für die Zukunft. So gaben 82 Prozent in dieser Altersgruppe an, in Zukunft mit steigenden Mietpreisen zu rechnen. Höhere Grundstückspreise erwarten 71 Prozent der 25- bis 35-Jährigen. Zudem ist ein Großteil der Befragten sicher, dass der Bedarf an Wohneigentum weiter steigen wird.

 

Bei der Finanzierung möchte die Generation Y indes Darlehenangebote, die sich an ihre Lebensplanung anpassen lassen. Flexibilität, beispielsweise durch Ratenpausen im Fall einer beruflichen Neuorientierung, ist aus diesem Grund ein entscheidendes Kriterium, so das Umfrageergebnis.

 

Entscheidendes Kaufkriterium für viele Befragte (47 Prozent) ist die Lage der Immobilie: So sollten Schulen, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe sein. "Nette Nachbarschaft" ist für 41 Prozent der Befragten wichtig, die Nähe zum Arbeitsplatz ist indes nur für ein knappes Fünftel wichtiges Kriterium beim Hauskauf. Den Blick ins Grüne gab 35 Prozent der Befragten als entscheidend an.

 

Für die Umfrage wurden 1.000 Deutsche ab 18 Jahren befragt.

 

Quelle: Procontra-online.de


Änderungen beim KFW-Wohneigentumsprogramm

 

(22.7.2016) Das Wohneigentumsprogramm der KfW hilft vor allem jungen Familien bei der Baufinanzierung. Nun hat die KfW allerdings die Konditionen etwas verändert und erhöht damit die monatliche Belastung.


Die KfW-Bankgruppe fördert Kauf- und Bauvorhaben mit sehr günstigen Krediten. Einige davon sind stark subventioniert und dadurch besonders attraktiv. Andere hingegen sind weniger gefördert und bieten einen durchschnittlich guten Zinssatz. So verhält es sich auch mit dem Wohneigentumsprogramm der KfW (Programm 124).

Gerade für junge Familien, die mit relativ wenig Eigenkapital ihre Finanzierungsstruktur planen, lohnt der Blick auf das KfW-Wohneigentumsprogramm. Das Verhältnis zwischen Darlehenssumme und Kaufpreis ist bei geringem Eigenkapitaleinsatz relativ hoch, was teure Bankzinsen zur Folge hat. Dann liegen die Konditionen für das Wohneigentumsprogramm meist deutlich unter denen der Bank.

 

Ab dem 22. Juli gelten jedoch hinsichtlich der Darlehenslaufzeit und der damit verbundenen Tilgungshöhe einige Neuerungen.

 

Welche Änderungen werden umgesetzt und was bedeutet dies?

 

Die maximale Laufzeit des KfW-Darlehens wird von 35 auf 25 Jahre begrenzt. Gleichzeitig wird die maximal mögliche tilgungsfreie Zeit auf drei Jahre reduziert.

Die Reduzierung der Maximallaufzeit führt damit in der Praxis zu einer höheren monatlichen Tilgungssumme für Immobilienkäufer. Denn das Darlehen muss innerhalb der Laufzeit (rechnerische Gesamtlaufzeit) zurückgezahlt werden. Bei einem Darlehen in Höhe von 50.000 Euro und einer Verzinsung von 1,30 Prozent zum Beispiel erhöht sich der Tilgungssatz von 2,34 Prozent auf 3,55 Prozent, die Rate steigt von 152 Euro auf 202 Euro.

Die Details:

 

KfW, Förderprogramm, Energiewende

 

Die anderen Eckdaten des Wohneigentumsprogramms bleiben gleich:

  • bis 50.000 Euro Darlehensbetrag pro Vorhaben
  • für fünf oder zehn Jahre Sollzinsbindung
  • flexibel kombinierbar mit anderen KfW-Förderprodukten
  • für Kauf- und Bauvorhaben von selbstgenutztem Wohneigentum (nicht für Vermietungsobjekte)

Quelle: Focus-Online


Die 4 wichtigsten Versicherungen für Bauherren.

 

(18.4.2016) Die Zahl der Baugenehmigungen steigt, immer mehr Menschen wollen Immobilienbesitzer sein. Dabei gilt es einige Versicherungen, die zum Pflichtprogramm für Bauherren gehören, zu beachten.

Doch bevor die Bagger rollen, sollten Bauherren ihren Versicherungsschutz überprüfen, wie sowohl BdV als auch GDV betonen:


1. Bauherrenhaftpflichtversicherung

Wenn es um die Sicherheit auf der Baustelle geht, kommt der Bauherr um seine Verantwortung nicht herum. „Die Bauherren-Haftpflichtversicherung gehört zu den Versicherungen, die jeder Bauherr haben sollte. Denn er haftet für alle Schäden, die vom Bau und Grundstück ausgehen, sofern kein anderer verantwortlich ist.

 

Die Risiken sind zahlreich: Herabstürzende Teile können Passanten verletzen oder Autos beschädigen, Kinder können in die Baugrube fallen. Wichtig hierbei ist eine ausreichende Deckungssumme, der BdV empfiehlt eine Höhe von fünf Millionen Euro. Wer in Eigenregie baue, müsse den Versicherungsschutz entsprechend erweitern, so Boss. Der Versicherungsschutz gilt bis zur Abnahme des Gebäudes. Für Fertighäuser gibt es Sondertarife mit niedrigen Prämien.

 

2. Feuer-Rohbau-Versicherung

Während der Bauphase können Feuer, Explosionen oder Blitzschlag zu hohen Schäden führen und die Arbeit von Monaten zunichtemachen. Hiergegen hilft eine Feuer-Rohbau-Versicherung. Allerdings deckt diese eben nur Schäden durch Feuer, nicht aber durch Sturm oder Hagel ab. Hier bietet sich dann eine Wohnungsversicherung an. Dass diese sich lohnen kann, zeigt ein Blick in die GDV-Statistik: 2015 zahlten die Versicherer Leistungen in Höhe von 4,6 Milliarden Euro aus.

 

3. Bauleistungsversicherung

Für den Fall, dass die Baugrube voll Wasser läuft oder Vandalen den Rohbau verwüsten, empfiehlt es sich eine Bauleistungsversicherung zu haben. Der Versicherungsschutz umfasst alle Bauleis-tungen, Baustoffe und Bauteile für den Roh-, Aus- und Umbau. Auch Schäden durch den Diebstahl von fest eingebautem Material können mit abgedeckt werden, teilt der GDV mit. Hier sollten aber die Leistungskataloge der Anbieter genau miteinander verglichen werden, da es hier zu starken Abweichungen z.B.im Bezug auf den Ausschluss von Schadensauslösern kommt. Der Bauherr sollte mit Baufirma und Handwerkern klären, ob sich diese am Beitrag beteiligen. Die Versicherung leistet nämlich auch, wenn der Schaden zu Lasten der Baufirma geht.

 

4. Bauhelfer-Unfallversicherung

Beim Hausbau packt meist nicht nur die Baufirma, sondern auch die Verwandtschaft bzw. Freunde und Bekannte mit an. Kommt es hier zu Arbeitsunfällen sind diese – egal ob sie unentgeltlich oder gegen Bezahlung arbeiten – über die gesetzliche Unfallversicherung versichert. Der Bauherr muss sie aber zuvor bei der Bau-Berufsgenossenschaft melden, sonst droht ein Bußgeld bis zu 10000 Euro. Der automatische Schutz gilt jedoch nicht für den Bauherren und seinen Ehepartner. Auch Familienangehörige sind nicht immer automatisch geschützt. Verletzt sich beispielsweise der Vater beim Entladen eines Lkw, so gilt dies als übliche Gefälligkeit innerhalb der Familie, für die der gesetzliche Schutz nicht greift. Solche Fälle werden von einer privaten Bauhelfer-Unfallversicherung abgedeckt, die auch für sämtliche Hilfskräfte abgeschlossen werden kann.

Quelle: http://www.procontra-online.de/


Immobilienpreise steigen langsamer

 

Die Immobilienpreise sind 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent gestiegen, so eine neue Auswertung des Analyseunternehmens bulwiengesa. Damit fällt das Wachstum geringer aus als im Vorjahr.


(02.02.2016) Der gerade veröffentlichte bulwiengesa-Immobilienindex für das Jahr 2015 zeichnet sowohl im Gewerbe- als auch im Wohnungsmarkt ein Wachstum aus. Die Wohnimmobilienpreise sind um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, die Gewerbeimmobilien um 2,6 Prozent. Insgesamt beträgt das Wachstum 3,7 Prozent und liegt damit unter dem Niveau von 2014, aber in etwa auf dem Niveau der Jahre 2011 bis 2013.

 

Auffallend sei die Entkopplung der Kaufpreise von den Mieten, berichtet bulwiengesa. So sind nach dem Immobilien- index die Kaufpreise für Neubauwohnungen in mittelgroßen Städten von 2011 bis 2015 um bis zu 30 Prozent gestiegen, die Neubaumieten jedoch nur um bis zu rund 18 Prozent. Einen stärkeren Anstieg der Kaufpreise gegenüber dem Mieten für die sieben größten deutschen Städte hatte kürzlich eine Studie des Forschungsinstituts empirica belegt.

 

Dreh- und Angelpunkt für das Wachstum der Immobilienpreise bleibe laut bulwiengesa die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Die Zinsen für Baufinanzierungen lagen 2015 auf einem sehr niedrigen Niveau.

 

Thomas Voßkamp, bulwiengesa-Vorstand, erläutert: "Anleger müssen bei den derzeit niedrigen Zinserwartungen rentable Investitionsgüter finden. Und das sind Immobilien." Ein Ende der Niedrigzinspolitik, die den Immobilienmarkt befeuere, sei derzeit nicht in Sicht. Für 2016 erwartet bulwiengesa ein weiteres Preiswachstum.

Quelle: Interhyp.de